Note 1!?

Note 1 gib es natürlich. In der Regel nicht so oft. Aber immerhin. Noten aus dem Mittelbau des Arsenals von Note 1 bis Note 4 gibt es erheblich häufiger. Und an Unis gibt es die Note 6 erst garnicht – die Hoffnung auf den Wink mit dem Zaunpfahl besteht nicht. Nicht bestanden ist die Not 5, mehr gibt es nicht.

Nach der Benotung taucht häufiger die Frage auf, warum man nicht die bessere Note, die man erwartet hat, erreicht wurde. Hat natürlich seine Gründe. Warum hat man die Note 1 kommt eher selten. “Naja, hätte ich zwar nicht gedacht, aber macht nichts!” denkt sich der/die betroffene Student*In.

Für das Sommersemester 2021 möchte ich (für das für die von mir vergebenen Noten) einmal darlegen. Das Sommersemester war ja ein Corone-Semester, das zweite schon. Lehrende und Studierende sind also durchaus erfahren damit: online-Web-Seminare, ausschließlich digitale Kommunikation. Und zum erstenmal der aktive Einsatz der Online-Lernplattform MupplesUniversity, zumindest in einer meiner beiden “Seminare”. Das eine Seminar: “Business-Projekt“, Wirtschaftsinformatik-Studierende im fünften, sechsten Semester. Das andere Seminar: “eShop-Design“, ausschließlich Studentinnen im fünften Semester.

Die Studierenden aus dem Busliness-Projekt kennen ihre Bewertung (im Wesentlichen): wurde in einem eigenen Blockpost bereits ausführlich (DSGVO-kompatibel) besprochen. Die betroffenen Studierenden erkennen sich wieder. Nur die Note fehlte bisher. Diese Note ist im StudiPortal nun veröffentlicht und diese Stududierenden-Gruppe ist damit am Rande von diesem Post auch betroffen. Zur Erinnerung das bisherige Feedbach findest du hier.

Nun zu den Student*Innen aus eShop-Design.

Anamnese:

Das Praktikum fand, wie in den Semestern vorher, in der BW-Cloud statt. Die Ladies sitzen vor Windows-Laptos und MacBook. Erfahrungen mit dem Terminal: gleich Null. Und jetzt wird über Strecken ausschließlich mit dem Terminal gearbeitet:

  • Instanz einrichten (Ubuntu) +
  • Lamp installieren +
  • phpmyadmin installieren +
  • Magento auf Ubuntu Downloaden und installieren

Mit dem Readines-Check löst der Browser als Arbeitsumgebung ab. Summa Summarum macht das vom Gesamt-Workshop ca. 50% aus.

Die zweiten 50% widmen sich endlich dem eShop-Design, dem Aufbauen, Einrichten und Gestalten eine eShop. Mit was der eShop handelt, dürfen sich die Student*Innen selbst aussuchen. Tweak: es gibt einfach und komplexer zu beschreibende Güter, hier werden wir mit Attribut-Sets arbeiten müssen, um das Potenzial von Magento auszunutzen.

Für diese zweiten 50% gibt es (in einer Beschreibung zusammengefaßt) auch Kriterien: Basis-Konfigiration und Storefront-Branding, Kategorien und Attributsets gehören dazu. Zugegebenermaßen macht am meisten Spaß die eShop-Ausstattung mit Güter.

  • Einfache Güter – geschenkt.
  • Konfigurierbare Güter – eine Herausforderung. Und dann gibt es noch
  • digitale Güter,
  • downloadable Produkte und
  • gruppierte Produkte und
  • Bündelprodukte.

Da gibt es einiges zu tun. Gut wer Handbücker lesen kann: zur Verfügung steht das komplette Magento-Handbuch. Alles in Englisch. Aber die WI ist ohnehin weitestgehend englisch.

In Sachen Marketing ist Magenot ein Stück weit mit ausgestattet:

  • Cross-Selling,
  • Up-Selling,
  • might Interesting

ist eingebaut und im Pflichtprogramm.

mage2
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Diagnose

Insgesamt also zig Kriterien mit denen zusammengenommen 100 Punkte erreicht werden können. KÖNNEN. Nicht alle haben die 100 Punkte erreicht. Das ergibt die unterschiedlichen Noten. Und einige davon sind Einsen. Vielleicht ein Trost: die anderen sind auch nicht viel schlechter.

Chapeu, Student*Innen, das habt ihr gut gemacht!

Nun zur Theorie

Ein Seminar ohne Theorie: an der Uni nicht denkbar! Der theoretischen Teil der Veranstaltung war diesmal eigenverantwortlich als Mupples-Kurs durchzuarbeiten.

Die Student*Innen mussten sich förmlich herantasten: wie die MupplesUniversity funktioniert – musste selbst herausgefunden werden, das war Teil des Reglements. Als Einstiegshilfe gab’s eine Kurzeinführung und ein How-To-Video:

Ausgehend davon war die Devise: Funtionalität selbst erforschen und bezüglich der Erfahrungen dem Autor ein Feedback liefern. Dafür besten Dank!

Die Erfahrung

Um es kurz zu machen: meine Erfahrung mit dem digitalisierten Seminar sind durchaus positiv – lief so, wie gewünscht. Natürlich gab es in den Feedbacks Hinweise und Optimierungswünsche die in der Zukunft umgesetzt werden wollen. Nochmals besten Dank dafür. Neue How-To-Videos sind bereits “in der Mache” und der Mitarbeiter-Stab für Mupples soll wachsen. Infos dazu kann ich gerne liefern. Das Ziel: durch eine tutorielle studentische Betreuung lassen sich die “Unvollständigen” in Richtung 0% entwickeln.

Vollständige Abarbeitung aller Lektionen, Videos und Podcasts durch die Teilnehmer*Innen und Prüfungen. 78 % aller Teilnehmer*Innen
Unvollständige, nur teilweise Abarbeitung der Lektionen, Videos und Podcasts. Prüfungen versucht, ohne die Lektionen vorher durchzuarbeiten.22 % der Teilnehmer*Innen
Minimalstatistik
success makes happy
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Viel Erfolg mit dem Gelernten.

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