Thesis, Kaizen & Kanban?

Egal ob das Projekt im Dienstleistungsektor (tertiärer Sektor, zum Beispiel Handel, Verkehr und öffentliche Haushalte) im Sekundärsektor (produzierendes Gewerbe und produzierende Industrie ) und erst Recht im Informationssektor (Quartärsektor, zum Beispiel Beratungen und IT-Dienstleistungen) läuft, die Projekte in diesen volkswirtschaftlichen Sektoren haben etwas mit einem Thesisprojekt gemeinsam. Aber was?

Auf Grund langjähriger Beobachtung konstatiere ich folgendes:

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Grundlagen Thesisarbeit

In der Aufbereitung der Grundlagen zur Thesisarbeit wird es richtig spannend: das Thema wird gewissermaßen „eingemittet“.

Dass die zentrale Frage nach der Bewertung sich nicht auf triviale Weise klären lässt, soll die folgende Tabelle verdeutlichen. Die Tabelle zeigt, für die Bewertung der Thesisarbeit spielen viele Facetten eine Rolle:

Die wesentlichen Kriterien bei der Bewertung

Die grün gekennzeichnete „Einführung“ haben wir schon behandelt. Um die roten „Grundlagen“ kümmern wir uns in diesem Post. Die grauen Felder werden in den nächsten Posts besprochen.

Aufbereitung der Grundlagen

Die Darstellung der Grundlagen kann kein einfaches Story-Telling sein – zu groß die Gefahr von Missverständnissen. Vielmehr ist Nachvollziehbarkeit unerlässlich, d.h. die Quellen müssen offengelegt und dokumentiert sein. (Zu den Richtlinien dazu kommen wir später.)

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Die Einführung

In der Einführung zur Thesisarbeit wird das Fundament gebaut: Der Auftraggeber kann hier schon das Potenial der Gesamtarbeit erkennen. Egal, ob Firmenarbeit oder hochschulinterne Arbeit.

„Die Einführung“ – haben wir im Blog vorher (oder dem zugehörigen Video) gesehen – wird auch bei der Thesisbewertung mit großer Neugier gelesen. Schließlich lässt sich nach dem Studium der Einführung ganz gut abschätzen, wie treffsicher die Thesisarbeit zum Ziel führen wird.

Kümmern wir uns also in diesem Blogpost um die wichtigsten Aspekte der „Einführung in die Thesisarbeit

1) Die Einführung in die Thesisarbeit
2) Die Aufbereitung der Grundlagen der Thesisarbeit.
3) Die eigentliche Bearbeitung des Thesisthemas.
4) Der Schluss, zu dem die Thesisarbeit kommt.
5) Und dann gibt es da noch die Formalia
6) Die Präsentation der Thesisarbeit.
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Kriterien Thesis-Bewertung

Kardinalfehler: Kann man auch beim Schreiben der Thesisarbeit machen. Sollte man aber nicht. Vielmehr sollte die Thesisarbeit makellos sein.  Erfahrungsgemäß sind die ersten zehn Jahre nach dem Bachelor-Studium  abhängig davon: egal, ob Sie sich um ein Master- oder Promotionsstudium bewerben oder um einen interessanten Job: in aller Regel wird dabei die Bachelor-Abschlussarbeit gefragt werden. Ihre Partner wollen wissen, wie es um Ihre „wissenschaftliche Schreibe“ steht.

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Thesis-Tipps und Tricks

Sich bei der Thesisarbeit nicht zu verschätzen – darum geht es. Tipps und Tricks gibt’s hier.

Der letzte Blog-Post drehte sich um den Kardinalfehler Nummer eins: zu spät mit den Schreiben begonnen. Den Text deshalb nicht genügend ausmodelliert zu haben. Wegen Zeitknappheit ( ?) den Text nicht hinreichend genug vertieft zu haben. Eine Perfektionierung von Inhalt und Struktur war nicht mehr möglich. Time over. Abgabe. Viele Thesis-Mängel sind Folgen diese Paradefehlers.

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Thesis – so leicht, doch so schwierig?!

Sich bei der Thesisarbeit verschätzen – darum geht es. Tipps und Tricks gibt’s hier.

Thesis – so leicht, doch so schwierig? Manche wundert es, denn: jede macht es, jeder macht es, am Ende des Studiums, egal, ob Bachelor-Studium oder Master-Studium, egal in welchem Fach. In 30 Jahren 1000 Wirtschaftsinformatik-Thesisarbieten…

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Tutor – was ist das? Und vor allem wer?

Stein der Weisen? Tutor/innen stellen sich vor.

Wer Programmieren lernen möchte, muß vor allem eines tun: Programmieren. Damit verhält es sich, so wie im Sport: wer es in seiner Sportart „zu etwas bringen möchte„, muss es vor allem tun! Sicherlich haben Sie gehört, daß Fußballprofis unter der Woche nicht chillen, um am Wochenende fit zu sein, für das Spiel – gespielt wird jeden Tag, mehrere Stunden. Gespielt wird auch nicht zuhause, im Garten, sondern im Verein, mit der Mannschaft.

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Statt „Vorlesung Prog_2“ jetzt „eduSCRUM“…?

Was wir tatsächlich unter dem Begriff „Vorlesung“ verstehen.

Statt „Vorlesung“ jetzt „eduScrum“?…Einerseits könnte man es so es sagen! Wörtlich nehmen darf man den Begriff „Vorlesung“ ohnehin nicht. Schließlich können Sie lebst lesen und Sie sollen ja nicht beleidigt werden, indem man Ihnen unterstellt, Sie könnten nicht selbst lesen! Andererseit passen eduScrum und Prog_2 tatsächlich sehr gut zusammen. Wir schauen uns das mal an!

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Strategisch und taktisch clever?

Bei Erstsemester-Student/innen wundert es vielleicht nicht: zu zahlreich sind die Mythen vom Studium, die man von Freund, Freundin, Eltern und weiß-Gott-wem gehört hat! Dabei gilt es strategisch und taktisch clever zu sein!

Mythos: Vorlesung

Einer dieser Mythen ist, dass in einer „Vorlesung“ vorgelesen wird! Na ja, ich will nicht sagen, dass es das garnicht gibt! Auch ich mache mal das Skript auf, um den Notationsort zu einer Diskussion genauer zu identifizieren, setze aber ansonsten auf „flipped Classroom

Aber die Präsenzzeit ist besser genutzt, wenn die Zeit für das Gespräch mit den interessierten Studierenden genutzt wird. Natürlich geht es dabei um die im Selbstudium schon in der Studentenbude kennengelernten Sachverhalte. Und weil ich nicht davon ausgehe, dass irgendwer irgendetwas studiert, dass ihn nicht interessiert, arbeite ich mit der Hypothese, dass alle Student/innen eine interessierte Zuhörerschaft sind.

Aktiv sein: strategisch und taktisch clever.
Aktiv sein: strategisch und taktisch clever.

Strategisch und taktisch clever: flipped Classroom

Wen du also durch das Selbstudium schon vorbereitet bist, erfährst du in der Präsenzzeit eine zusätzliche Potenzialsteigerung! Natürlich sind auch die in der Präsenzzeit vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fakten grundsätzlich relevant für die Prüfungen in der Klausurzeit – auch wenn die „Klausur“ keine schriftliche Klausur, sondern eine mündliche Prüfung ist. Meine These: mit diesem Ansatz sorgst du dafür, dass du dich in der Präsenzzeit weiter entwickelst und die Chance auf eine gute Klausur deutlich steigerst. Mit anderen Worten: wer als IT-Systemkauffrau bereits mit Java-Kenntnissen einsteigt, hat am Ende des Semesters eine erweiterten Kenntniss-Stand. So lohnt sich Studieren – strategisch und taktisch clever.

Flipped: zuhause Selbstudium mit allen Quellen. Im Classroom: Kommunikation, Ergänzung und Vertiefung! So funktioniert die „Vorlesung“ Programmieren_2

Strategisch clever

Kommen wir nun den dem in der letzten Klausur beobachteten strategischen Fehlern. Du kennst natürlich die Methode „Flipped Learning“ (auch „flipped Classroom“ genannt) und hast offensichtlich verstanden, dass du das Skript schon zuhause studierst (schließlich sind in öffentlichen der Modulbeschreibung dafür 75 Stunden ausgewiesen). Die Präsenzzeit hast du genutzt, alle eventuell noch vorhandenen Fragen für die Kommunikati0n mit deinem Dozent und mit deinen Kommiliton/innen zu notieren. Es ist ja einer der enormen Vorteile einer Präsenzhochschule: du findest die richtigen Ansprechpartner für jedes Thema! So hast du alle Chancen gewahrt, am Ende die guten Noten einzustreichen- strategisch und taktisch clever!

Bei der Klausurkorrektur war das erkennbar, an den gut gelösten Fragen, die auf den in der Präsenzzeit behandelten Fakten beruhten. Wer dabei war, hat also alles strategisch richtig gemacht –strategisch und taktisch clever!

Strategisch und taktisch clever: die Klausur zeigts.
Strategisch und taktisch clever: die Klausur zeigts.

Taktisch clever

Im Grunde hat man es ja schon an der Schule gelernt: taktisch clever ist, wer den Lernstoff dann lernt, wenn er „dran“ ist. Du weißt: Aufschieben macht nichts leichter, nur die Last wird schwerer. Schnellst möglich wegarbeiten – das ist strategisch und taktisch clever. Das klappt am besten, wenn Übungen und Projekte gemacht und währender Präsenzzeit diskutiert werden. So lernst du den Fachterminus beherrschen und in der Klausur wieder zu geben – strategisch und taktisch clever!

Strategisch und taktisch clever: Prüfung super gelaufen.
Strategisch und taktisch clever: Prüfung super gelaufen.

Klausurbesprechung Prog1 WS1819